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Geschichte

Moskau, die Hauptstadt Russlands, liegt im Zentrum des europäischen Teil Russlands an den Ufern des Moskwa Flusses. Fläche: 880 km. Bevölkerung: ca. 12 Millionen. Der Besuch der Metropole gibt Ihnen den Einblick in das Schaffen der Völker Russlands und in ihre spannende Geschichte.

Die wichtigsten Daten in der Geschichte Moskaus

Im Jahre 1147 lud Prinz Dolgoruki eine Gruppe von Edelmännern aus Nowgorod zu einem großen Fest in seinem Haus mit Blick auf den Fluss Moskwa ein. Dieser Standort wurde zum Kreml - dem Machtzentrum des jungen russischen Staates. Die nähere Umgebung entwickelte sich allmählich zu einer riesigen Metropole und einer der großartigsten Hauptstädte der Welt.

Im Jahre 1147 ist Moskau zum ersten Mal urkundlich erwähnt. (Die Ausgrabungen auf dem Platz des heutigen Kremls deuten aber daraufhin, dass Moskau älter als dieses Datum ist. Es wurden die Spuren einer Festung aus dem 11. Jh. gefunden. Die ersten Siedlungen auf dem Platz des heutigen Kremls entstanden schon im zweitem Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung). 1237 wurde die Siedlung an der Moskwa von Tataren niedergebrannt; kurze Zeit später jedoch wieder aufgebaut, wobei sie dem Großkhan tributpflichtig blieb. Iwan Kalita (Geldsack) genannt - wird vom Großkhan als Großfürst eingesetzt und erzog von Wladimir nach Moskau. Zu dieser Zeit lebten etwa 30.000 Menschen in der Stadt. Der Großfürst Iwan III. vereinte 1462 die russischen Fürstentümer, wobei sich das Moskauer Reich zur stärksten Macht in Osteuropa entwickelte. Der Stadtbezirk der Kaufleute Kitaj Gorod (mittlere Stadt) wurde 1538 mit einer Ziegelmauer umgeben. 1547 wurde Iwan IV., welcher auch unter dem Namen Iwan der Schreckliche bekannt war, russischer Zar(Kaiser). Kurze Zeit später, von 1555-1560, erbaute man am Roten Platz die Basilius-Kathedrale; außerdem fanden in dieser Zeit viele kulturelle Erneuerungen statt, wie z.B. die Einführung des Buchdruckes, erster schriftlicher Rechtsvorschriften und Chormusik.

In den Jahren von 1584-1612 sorgten Erbstreitigkeiten, Hungersnöte und soziale Unruhen für Verwirrung in der Stadt, was trotz der neu erbauten Schutzwälle zu einer Lücke im Verteidigungssystem führte, die von einem angeblichen Sohn Iwans IV. aus Polen genutzt wurde, indem er die Stadt weitgehend zerstörte. Seine Mannen verbündeten sich mit russischen Rebellen, bis die spätere Zarenfamilie Romanow den polnischen Kronprinzen als Zaren von Russland anerkannte. 1612 eroberte das russische Heer Moskau zurück und der 16jährige Michail Romanow wurde zum Zaren gewählt, die Stadt unter seiner Führung wieder aufgebaut. Tuch-, Papier- und Ziegelmanufakturen entstanden und der blühende Handel zog immer mehr Menschen in die Stadt, die bereits mehr als 100.000 Einwohner zählte. Vierzig Jahre später mussten auf Drang der Kirche alle Nichtrussen in die Nemezkaja Solboda (deutsche Vorstadt) im Osten Moskaus ziehen.

1689-1725 zogen Beamte, Adlige und Kirchendiener an die Newa, in die von Peter I. neu ernannte Hauptstadt St. Petersburg. Moskau wird zum Verbannungsort der in Ungnade gefallenen Adligen. Das Verbot, außer Petersburg keine Stadt aus Stein zu erbauen, weckte den Neid Moskaus. 1755 gründete der Gelehrte und Dichter Michail Wassiljewitsch Lomonossow die gleichnamige Universität. Im Jahre 1786/87 entstand durch die Umlenkung der Moskwa südlich des Kremls eine Insel. Ein Jahr später wurden erste Trinkwasserleitungen verlegt.

Napoleon besetze 1812 die Stadt (Dieser Ereignisse wird im Borodino Panorama Museum gedacht), wobei ein Großbrand zwei Drittel der Häuser vernichtete (ein Großteil des heutigen Moskauer Zentrums stammt aus dieser Zeit). Aber der eisige Winter, Hunger und ausdauernder Widerstand der russischen Armee sorgten für den baldigen Rückzug von Napoleons Soldaten, daraufhin konnte der Wiederaufbau ihrer Stadt beginnen. 1816/26 planten geheime Gruppierungen adliger Revolutionäre ( Dekabristen ) in Moskau und St. Petersburg einen Aufstand, um eine Verfassungsänderung und die Abschaffung der Leibeigenschaft durchzusetzen. Sein Fehlschlagen hatte eine verschärfte geheimpolizeiliche Überwachung zur Folge, was Nikolaus I. den Beinamen "Gendarm Europas" eintrug. 1851 wurde die Eisenbahnlinie Moskau - St. Petersburg eröffnet. Alexander II. hob 1861 die Leibeigenschaft auf, aber die unveränderten Eigentumsverhältnisse ließen viele landlose Bauern nach Moskau strömen. Es kam in ganz Russland zu Bauern- und Studentendemonstrationen, die von Regierungstruppen niedergeschlagen wurden. 1890 wurde in Moskau die elektrische Straßenbahn eingeführt. Depressionen und Hunger infolge des verlorenen Russisch-Japanischen Krieges ließen 1905 Rufe nach einer neuen Verfassung und Neuverteilung des Eigentums laut werden. Weil die Zarentruppe brutal bei einer Arbeiterdemonstration in St. Petersburg einschritt, beteiligten sich erstmals alle Bevölkerungsschichten an Unruhen, was zur Folge hatte, dass erste Arbeiter- und Soldatenräte entstanden. Dadurch erklärte sich der Zar bereit, ein allgemeines Wahlrecht einzuführen, aber er behielt sich jedoch das Recht zur Auflösung der gewählten Duma vor.

Drei Jahre nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges kam es in den Petersburger Putilow-Werken erneut zum Aufstand (Februarrevolution). Doch diesmal verweigerten die Soldaten des Zaren den Gehorsam und verbündeten sich mit den Streikenden, worauf der Zar abdankte. Eine neue Duma bildete gleich darauf mit den Räten die erste Provisorische Regierung. Im Oktober des selben Jahres ergriffen die Bolschewiki die Macht und Lenin, der "Anführer" der Revolution, wurde erster Regierungschef der Sowjetunion und ernannte Moskau 1918 zu seinem Regierungssitz. Obwohl der Hauptgrund dafür die weiterhin existente Bedrohung von St. Petersburg durch die Deutschen war, erwies sich das als eine willkommene Begleiterscheinung beim Übergang Russlands von der Imperial- zur Sowjet-Macht.

1920-1930 folgte auf die vorherigen Bürgerkriege und Unruhen die Zeit der künstlerischen Avantgarde; nachdem Moskau 1922 Hauptstadt der UdSSR geworden war, starb zwei Jahre darauf Lenin. Stalin ließ ihm zu Ehren auf dem Roten Platz ein Mausoleum erbauen, das zu einem Wallfahrtsort für die Sowjetbürger wurde.

Von 1931-1953 wurde die Sowjetunion vom Stalinismus regiert, der durch Zwangsumsiedlungen, Arbeitslager und "Säuberungsaktionen" in Partei, Armee und Bevölkerung die Reformideen des Kommunismus verdrängte und Terror und Furcht beschwor. Der Sozialistische Realismus wurde zur einzigen politisch erwünschten Kunstform erklärt, worauf viele Avantgardisten emigrierten. 1935 wurde der erste Generalplan zur Neugestaltung Moskaus aufgestellt: Das Ringsystem mit den Radialstraßen wurde ausgebaut; der Moskwa-Wolga-Kanal entstand; Brücken wurden neu gebaut und die Eröffnung der ersten Metrolinie fand statt. Mit dem 2. Generalplan wurde der Bau von Hochhäusern im Zuckerbäckerstil für Moskau beschlossen.

Im Jahre 1941 brach Hitler den Nichtangriffspakt und drang mit seinen Truppen bis Moskau vor, um die Stadt zu belagern, aber der eisige Winter und ein russischer Gegenstoß zwangen Hitlers Truppen zum Rückzug.

Das Moskau der Nachkriegszeit war durch hektische Bauaktivitäten gekennzeichnet, in diese Zeit fiel auch der Baubeginn von Stalins Hochhäusern (auch bekannt als die Sieben Schwestern), eine Gruppe von Gebäuden, die der Stadt die angemessene Erscheinung von Größe geben sollte, die der Hauptstadt des Weltkommunismus angemessen ist.

Auf das "Eisige Stalinschweigen" folgte ein zögerliches Tauwetter - 1953-1964 regierte Chruschtschow, wobei am 20. Parteitag der KPdSU 1956 der Personenkult um Stalin ein Schlusspunkt gesetzt wurde und Millionen unschuldig Verurteilter rehabilitiert wurden. Mit der nachfolgenden Regierungsperiode Breschnews verfiel die Politik in jahrelange Stagnation. Juri Gagari wurde 1961 in Moskau als der erste Raumfahrer gefeiert.

Heute

Heute ist Moskau ein politisches, ökonomisches und kulturelles Zentrum der russischen Föderation. Im Jahre 1997 beging die russische Metropole ihren 850. Geburtstag.

In Moskau finden viele grosse internationale Kongresse und Konferenzen, wissenschaftliche Symposien, Kunstausstellungen, Kunstfestivals und Sportwettkämpfe statt.

Moskau ist mit seinen reichen Sammlungen von Geschichts-, Architektur- und Kulturdenkmälern ein Zentrum des Touristenverkehrs.

Weitere Information über Moskau

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